Donnerstag, 25. August 2016

Keine gute Idee...

bei der Hochsommerhitze vor dem Brenner zu sitzen.
Die Hitze alleine draussen wäre ja nicht das Problem,
vielmehr schütze ich mich vor fliegenden heissen Glassplittern und die
daraus resultierenden kleineren und grösseren Verbrennungen
durch gute Kleidung. Sprich: hochgeschlossene, langärmelige Jacke,
lange Hosen, evt. noch eine Schürze. Eben...
keine wirklich gute Garderobe bei diesem Wetter.


Die Freude am Perlen und die schönen und vielleicht letzten Tage
des Sommers 2016 überwiegen aber doch,
so dass dieses Glasrad bestimmt bald noch weitere Gesellen bekommt. 
Und schliesslich möchte auch mein Blog wieder etwas gefüttert werden mit 
Glas-Bildern. Ich wünsche euch wunderschöne Sonnentage. 

Dienstag, 23. August 2016

Routine im Alltag

Nach 5 herrlichen Wochen Sommerferien, holt uns nun der Alltag wieder ein. 
Und das ist gut so. Nach so langer Zeit ohne feste Regeln und ohne Routine
tut uns der Alltag wieder gut. 
Aufstehen, Essen, Zubettgehen.... alles hat wieder feste Zeiten. 
Ich frage mich zwar jeden Morgen, warum ich nicht Abends so müde sein kann, 
wie am Morgen, nachdem der Wecker geläutet hat...
Kennt ihr das auch? 


Nun, da die Jungs wieder zu fixen Zeiten in der Schule sind, 
kann ich meine Brenner-Zeiten auch wieder planen. 
Mit Gasflasche und Brenner und manchmal herumfliegenden Glassplittern 
möchte ich keine Kinder um mich herum haben. Zudem fehlt mir dann auch die 
nötige Konzentration. 


Aber nun habe ich sie wieder, meine Zeit am Brenner. 
Und die, ähm, doch schon baldigen Weihnachtsmärkte-Köfferchen wollen 
auch gefüllt werden. 
Es gibt noch einiges zu tun. 

Mittwoch, 17. August 2016

Projekt Keller

Während unserer Zeit in den Bergen konnte ich ein neues Projekt anreissen. 
Mein Mann hatte die Idee, den Eingangsbereich des Kellers zu vergrössern, 
bzw. die eine Wand nach hinten zu versetzen. 
Das alte, vergilbte Täfer könnte auch gleich ersetzt werden…
und seitlich eine zweite Türe, für den Gerätekeller wäre noch schön….
Hier seht ihr in etwa den Werdegang:

1. der alte Keller
2.  Nach dem Ausreissen des altes Täfers konnte ich mit dem Aufstellen der neuen Wände beginnen.
3. Hier nochmals das Ganze auf der anderen Seite (bitte das Chaos dahinter nicht beachten)
4. Das neue Täfer steht schon…


5. Hier fehlen nur noch die Türen…
6. die mein Vater passgenau zugeschnitten hat. 
7. Alte verrostete Griffe dran
8. einfache "Türschlösser" konnte ich aus Restholz anfertigen


Hakenleiste aus einem alten Holzbrett und neuen Haken aus dem Baumarkt...


… tierfreundliche Geweihe aus Parkettrestholz und Ästen 
als zusätzliche Hakenleiste...


ta! ta!  Unsere fertige Garderobe im Eingangsbereich. 


Das ganze Projekt stellte sich doch schwieriger heraus, als ich zu Beginn dachte. 
Sichtbare Wasserleitungen, Steckdosen, Winkel und schräge Wände machten die Arbeit nicht leicht. 
Doch schlussendlich bin ich doch auch etwas stolz,
all dies geschafft zu haben. Doch ohne meinen Vater, der die Türen passgenau zugeschnitten und montiert hat, sähe das ganze Werk nur halb so schön aus. Denn das hätte ich alleine nicht machen können. 
Das Täfer haben wir aus dem Baumarkt, jedes einzelne Stück wurde mühsam über die Weide zum Haus getragen. 
Das Rahmenholz ist teilweise von Wiederverwerkle, einer Restholz- und Upcyclingbörse. 
Michael hat mir das Restholz, das ursprünglich mal ein Palettenholz war, sorgfältig entnagelt und
gehobelt. Danach sah es wie fast neu aus und eignete sich prima für die Türrahmen innen und aussen
und für das Türfutter. Einen grossen Dank nochmals für deine tolle Arbeit. 
Und nun ist das Kellerprojekt abgeschlossen und ich lehne mich zurück. 
Es steht momentan kein weiteres Projekt an und das ist auch gut so. 
Auch wenn ich sehr gerne an kleineren und grösseren Projekten mit Holz arbeite, 
so geniesse ich auch die Zeit, zum ruhen und träumen. 

Sonntag, 14. August 2016

Gestrickt


Ein kleines Lieblingsstück hab ich gestrickt in den Bergen. 
Fast vier Wochen weilten wir an der frischen Bergluft, 
haben unser kleines Häuschen innen und aussen verschönert
(denn zum verschönern gibt es immer was), sind gewandert und haben gebadet.
Immer mit dabei, oder fast immer, war meine Strickarbeit. Ein dritter Schal ist
gerade am entstehen, und zwischendurch gab es aus einem Restgarn ein Topflappen. 
Ganz weich und fein. Doch doppelt genommen erfüllt er seinen Zweck. 


Nun geht weiter mit dem Schal… auch bei sonnigem Wetter. 
Ich habe mich inzwischen ans Stricken bei heissem Sonnenschein gewöhnt
und irgendwie geht stricken oder auch häkeln immer. 


Der Brenner dafür macht eine Sommerpause. 
Wenn die Ferien vorbei sind, werde ich ihn wieder zum Leben, äh, Brennen erwecken. 
Aber momentan geniesse ich lieber die Hitze der Sonnenstrahlen. 
Habt alle einen schönen Sonntag. 

Donnerstag, 4. August 2016

Graustich

Zwischendurch wieder mal was aus Glas. 
Ein zarter Aufsatz für den Ring. 
Ganz einfach, ohne Schnickschnack. 


Und hier noch ein Aufsatz für die Lederbänder. 


Lederband: Nappa, taupe, 5mm Durchmesser, 3x gewickelt
Aufsatz: Glas, schwarz, taube, Olive


Sonntag, 31. Juli 2016

Vegetarische Kleiderhaken

In der zweiten Ferienwoche auf der "Alp" sind wir so richtig in der Natur angekommen. 
Die frische und gesunde Bergluft tut uns allen gut und gibt uns Kraft und Energie und kreative Ideen,
die auch gleich, wenn möglich, umgesetzt werden. 
Für unsere Garderobe fehlten noch passende Kleiderhaken…
deshalb machte ich mich mit Säge und Handschuhen ins nahe Wäldchen…


um passende Äste zu sammeln. 
Die Jungs freuten sich schon auf die Beute, sie meinten wohl, 
ich bastle ihnen weitere Steinschleudern…
Diesmal musste ich sie leider enttäuschen. 
Im Estrich fand ich passendes Restholz vom Parkettboden...


die gewünschte Form aufgezeichnet und mit der Stichsäge zurecht
geschnitten…
dank Akkuschrauber ging das Anschrauben ziemlich schnell und kräfteschonend...


… gertig sind die kleinen Hirschgeweihe.
Ich sage euch, unsere Hütte wird immer schöner und
wir fühlen uns immer wohler. 







Donnerstag, 21. Juli 2016

Tage am Wasser

Selbst an der frischen und kühleren Bergluft haben wir die Flucht ins Nasse ergriffen. 
Runter an den Fluss, rein ins herrlich frische Wasser. Den ganzen Tag haben wir dort verbracht,
haben Wassermelonen gegessen, geplantscht, das Wasser gestaut, gespielt und ausgeruht... 


haben waghalsige Figuren gebaut...


… lustige Steine gesammelt...


Wäsche zum trocknen ausgelegt...


und über das Wunder der Natur gestaunt. 
Wir geniessen den Sommer in den Bergen. 

Donnerstag, 14. Juli 2016

Es regnet wieder

… diesmal aber in einer anderen Farbe. 
Nur langsam komme ich diesmal bei diesem Loop voran, 
die heissen Sonntage sind alles andere, als eine Motivation zum stricken. 
Doch diese kühlen Sommertage, durchaus auch sehr angenehm zwischendurch,
laden geradezu ein, sich gemütlich auf dem Sofa einzunisten und zu stricken. 


Bald fertig. Ich freue mich. 

Mittwoch, 6. Juli 2016

Torhüter

Ein Lieblingsstück, ist dieser Schlüssel. 
Ein ziemlich uraltes Modell, das ich beperlen durfte. 


Der Ring ist besonders schön verarbeitet. Solche Sachen 
werden heute wohl kaum noch hergestellt. 
Dieses schöne Stück hat jedoch bereits einen neuen Besitzer gefunden und ich hoffe, 
er fühlt sich dort wohl. 
Bald beginnen hier die Sommerferien und dann heisst es: rauf in die Berge. Darauf freue mich schon 
riesig. Fotos werden folgen. 

Donnerstag, 30. Juni 2016

Tautropfen

Nun liegen sie wieder, die Tautropfen auf dem Rasen am späten Abend.
Wie liebe ich es, wenn im Juni der Rasen auch in der Nacht trocken bleibt und
man bis spät in die Nacht draussen sitzen kann, ohne ein Jäckchen anzuziehen.
Naja, durch den verregneten Juni kam es nicht dazu und morgen ist schon wieder Juli. 


Ich blicke vorwärts, hoffe auf Sonnenschein und laue Nächte.
Geselliges Beisammensein draussen bei Kerzenschein, 
egal ob hier, am See oder in den Bergen, in unserer Berghütte. 
Ein Blick nach draussen zeigt jedoch die Realität: statt kleiner feiner Tautropfen liegen 
die schweren Regentropfen vergangener Nacht auf den Gräsern, auf dem Tischtuch, den Schuhen, den Spielsachen und der zum Trocknen aufgehängten Wäsche.
Ein klares Zeichen, dass wir nicht mit Regen gerechnet haben gestern. 
Wir sollten mehr Metro schauen. 
Das Positive daran: die Luft ist frisch und sehr angenehm kühl. Zeit zum durchlüften. 
Die Sonne kommt wieder, darauf freue ich mich. Und die Wäsche wird wieder trocknen.