Sonntag, 18. Oktober 2015

Wo sich Herbst und Winter die Hand geben

Während wir einen Teil unserer Herbstferien in den Bergen verbrachten sank die 
Schnefallgrenze auf ein ziemlich tiefes Niveau.
Bei uns im Flachland nimmt man diese Grenze kaum wahr,
entweder es ist grün oder halt eben weiss. 
Aber in den Bergen wird sie deutlich,
diese Grenze. Da unser Auto noch immer die Sommerpneus montiert hat, 
beobachteten wir diese Grenze mit Argusaugen. Wir hatten Glück, sie sank nicht bis zu 
unserer Hütte und während oben bereits Winter herrschte, 
genossen wir die einzelnen herbstlichen Sonnenstrahlen.


Ich bin ein Sommerkind, in dieser Jahreszeit fühle ich mich am wohlsten. 
Ich friere sehr schnell und gerade im Herbst, wenn die Temperaturen oftmals sehr rasch fallen, 
da taue ich kaum mehr auf. 
Doch in diesem Jahr lasse ich mich von der herbstlichen Stimmung dieser Jahreszeit gerne mitreissen. 
Die fallenden und bunten Blätter, Kastanien, Nüsse, Eicheln und Bucheneckern, die zum 
sammeln, basteln und dekorieren verleiten, die Luft, die nach Marroni riecht und warmer Suppe und 
der Wind, der unsere Drachen weit in die Höhe zieht.
Die Natur bereitet sich auf die grosse Pause vor, lässt Altes los und sammelt seine Kräfte für den 
kommenden Frühling. 
Die Farben, die Düfte, die Frische, ich sauge alles auf mit allen Sinnen. 
Geht es euch auch so?

1 Kommentar:

  1. Es scheint, als ob du die Jahreszeit ganz neu für dich entdeckt hast!
    Ich freue mich darüber
    Wir haben die Schneefallgrenze auch immer im Blick - wir sind da auch nah dran.
    Herzlichst
    yase

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