Mittwoch, 17. August 2016

Projekt Keller

Während unserer Zeit in den Bergen konnte ich ein neues Projekt anreissen. 
Mein Mann hatte die Idee, den Eingangsbereich des Kellers zu vergrössern, 
bzw. die eine Wand nach hinten zu versetzen. 
Das alte, vergilbte Täfer könnte auch gleich ersetzt werden…
und seitlich eine zweite Türe, für den Gerätekeller wäre noch schön….
Hier seht ihr in etwa den Werdegang:

1. der alte Keller
2.  Nach dem Ausreissen des altes Täfers konnte ich mit dem Aufstellen der neuen Wände beginnen.
3. Hier nochmals das Ganze auf der anderen Seite (bitte das Chaos dahinter nicht beachten)
4. Das neue Täfer steht schon…


5. Hier fehlen nur noch die Türen…
6. die mein Vater passgenau zugeschnitten hat. 
7. Alte verrostete Griffe dran
8. einfache "Türschlösser" konnte ich aus Restholz anfertigen


Hakenleiste aus einem alten Holzbrett und neuen Haken aus dem Baumarkt...


… tierfreundliche Geweihe aus Parkettrestholz und Ästen 
als zusätzliche Hakenleiste...


ta! ta!  Unsere fertige Garderobe im Eingangsbereich. 


Das ganze Projekt stellte sich doch schwieriger heraus, als ich zu Beginn dachte. 
Sichtbare Wasserleitungen, Steckdosen, Winkel und schräge Wände machten die Arbeit nicht leicht. 
Doch schlussendlich bin ich doch auch etwas stolz,
all dies geschafft zu haben. Doch ohne meinen Vater, der die Türen passgenau zugeschnitten und montiert hat, sähe das ganze Werk nur halb so schön aus. Denn das hätte ich alleine nicht machen können. 
Das Täfer haben wir aus dem Baumarkt, jedes einzelne Stück wurde mühsam über die Weide zum Haus getragen. 
Das Rahmenholz ist teilweise von Wiederverwerkle, einer Restholz- und Upcyclingbörse. 
Michael hat mir das Restholz, das ursprünglich mal ein Palettenholz war, sorgfältig entnagelt und
gehobelt. Danach sah es wie fast neu aus und eignete sich prima für die Türrahmen innen und aussen
und für das Türfutter. Einen grossen Dank nochmals für deine tolle Arbeit. 
Und nun ist das Kellerprojekt abgeschlossen und ich lehne mich zurück. 
Es steht momentan kein weiteres Projekt an und das ist auch gut so. 
Auch wenn ich sehr gerne an kleineren und grösseren Projekten mit Holz arbeite, 
so geniesse ich auch die Zeit, zum ruhen und träumen. 

1 Kommentar:

  1. Das sieht nach ganz schön viel mehr Arbeit aus, als die paar Fotos suggerieren 😉
    Wunderschön ist das geworden!
    Herzlichst
    yase

    AntwortenLöschen