Sonntag, 15. Januar 2017

temporärer Gast

Wir mögen Katzen... sehr sogar, können aber leider halten, 
da der kleine Pirat allergisch darauf reagiert und wir in unserem Quartier ohnehin
schon viel zu viele Katzenbewohner haben.
Da wir in einem Eckhaus wohnen, gilt unser seitlicher Weg 
gemeinhin als Katzen-Hauptverkehrsachse zwischen zwei Strassen. 


Doch seit heute haben wir einen Katzengast...
unsere Schneekatze mitsamt Vogel. 
Das geübte Auge erkennt den Vogel aus Schnee...


Nun bin ich gespannt, wie lange sich die Katze hält und ob
ihr die Schwerkraft oder die Wärme mehr zusetzt. 
Wir werden sehen und geniessen beim Ausblick aus dem Fenster den ungewohnten 
Blick auf das winterliche Stilleben. 

Sonntag, 8. Januar 2017

Kalt, kälter

Kurz nach Neujahr haben wir wieder einige Tage in den Bergen verbracht, 
geplant war es schon länger so
und der Schnee kam auch fast pünktlich auf die Minute. 
Durch die leicht verschneite Wiese kamen wir noch gut zum Häuschen und dann 
kam der grosse Schnee. 
Es schneite von Morgens bis Abends und der Wind wehte die ganze weisse Pracht waagerecht
an unsere Fenster und Türen. Wir sahen kaum noch zum Fenster raus und die Türe mussten 
wir bei jedem Wasserholen wieder frei schaufeln, denn im Winter sind die Wasserleitungen 
entleert, um ein Einfrieren eben dieser zu verhindern. 

Also gut, für jeden Abwasch, fürs Kochen und für die Toilettenspülung mussten wir draussen das Wasser holen. Für den Abwasch musste es zusätzlich noch aufgewärmt werden. In der Nacht bei -18° gefror sogar das Spülwasser in den Eimern neben dem WC, das leider nicht beheizt wird. 
Unser Tagesablauf bestand darin, Holz oder Wasser zu holen und gleichzeitig zu verhindern, 
dass bei diesen Schneeverwehungen nicht alles noch ins Haus kam.
Idyllische Hüttenzauber-Atmosphäre? Wohl eher harter Überlebenskampf gegen das Erfrieren. 
Ein Gang zum Kompost draussen führte jedesmal fast zum Kuhnagel. 


Am Tag danach wurden wir aber belohnt mit diesem Wetter...
Sonnenschein pur, blauer Himmel, die Temperaturen wieder einigermassen 
im Normalbereich. 
Ein Fussmarsch ins Dorf runter ging nur noch mit Schneeschuhen...
durch den kleinen Wald...


... über die Weide....


ein schönes, aber auch sehr anstrengendes Erlebnis. 
Hüttenromantik war wieder angesagt. 
Draussen assen wir unseren Dreikönigskuchen an der Sonne, 
zwar eingehüllt in Skihosen und dicker Winterjacke, 
aber die Sonne im Gesicht. 
Auf der Bank vor dem Haus machten wir es uns bequem.


Unsere Feuerstelle blieb währenddessen unberührt.
Zu schön, um dieses Bild mit unnötigen Fussspuren zu verunstalten.